Donald Trump, der Friedenspräsident: Historisches Abkommen zwischen Israel und den VAE

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Man kann Donald Trump schon jetzt als Friedenspräsidenten bezeichnen. Ihm ist gelungen, was weder Bush, Clinton noch Obama gelungen ist (oder gelingen wollte). Mit Nord- und Südkorea hat Trump begonnen. Durch seine Vermittlung zwischen den beiden seit Jahrzehnten verfeindet gewesenen Staaten haben es Kim Jong Un und Moon Jae In nach der ersten Annäherung vor den Olympischen Spielen 2018 geschafft, sich auf eine gemeinsame atomare Abrüstung zu einigen. Durch den jahrelangen Streit zwischen Nord und Süd getrennte Familien sollten wieder zusammengebracht werden, hieß es bei einer Erklärung der beiden Präsidenten: „Nord- und Südkorea sind Brüder“, sagten die koreanischen Staatschefs im April 2018, bevor sie sich medienwirksam umarmten.

Im Januar 2020 hat Trump den Friedensplan für Israel und Palästina vorgestellt. Während Israel den Plan begrüßte, ist die Trump Administration mit Palästina offenbar noch in Verhandlungen. Doch auch dieser Frieden dürfte nur eine Frage der Zeit sein, denn in der Zwischenzeit hat Donald Trump nach 19 Jahren Krieg geschafft, ein Friedensabkommen mit Afghanistan zu erzielen. Ein entsprechendes Abkommen hatte US-Außenminister Mike Pompeo Anfang März 2020 in Doha (Katar) mit den Taliban unterzeichnet. Damit wurde der Startschuss für den Truppenabzug der US-Soldaten aus Afghanistan gegeben. Donald Trump hatte zudem den US-Truppenabzug für den Irak und für Syrien angekündigt.

Als einer seiner größten Erfolge, den Donald Trump für sich zu verzeichnen hat, dürfte nun auch das Friedensabkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Staaten (VAE) gewertet werden. Am 13. August kündigte der amerikanische Präsident überraschend bei einer Pressekonferenz aus dem Oval Office an, dass seine Administration es geschafft habe, zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Staaten zu vermitteln und eine „vollständige Normalisierung der diplomatischen Beziehungen“ zwischen den Staaten, ein „historisches Friedensabkommen“ erreicht zu haben.

Neue Ära im Mittleren Osten

Donald Trump, der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sowie der Kronprinz von Abu Dhabi und stellvertretender Oberbefehlshaber der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed Bin Zayed Al Nahyan, gaben am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung ab, nachdem die drei gesprochen hatten, „und stimmten der vollständigen Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu“. Netanjahu sagte: „Heute beginnt eine neue Ära in unseren Beziehungen zur arabischen Welt. Nach 49 Jahren der Spannungen haben wir ein historisches Friedensabkommen erzielt.“

In der gemeinsamen Erklärung heißt es, dass der „diplomatische Durchbruch auf das Ersuchen von Präsident Trump zurückgeht und dass Israel die Erklärung der Souveränität über die in den Friedensvision des Präsidenten umrissenen Bereiche aussetzen und seine Bemühungen jetzt auf den Ausbau der Beziehungen zu anderen Ländern in der arabischen und muslimischen Welt konzentrieren wird“. Israel und die VAE sagten auch, dass sie „ihre Bemühungen fortsetzen werden, eine gerechte, umfassende und dauerhafte Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu erreichen“.

Die Delegationen aus Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten werden in den kommenden Wochen in Washington erwartet, um das Friedensabkommen persönlich zu unterzeichnen. Zudem wollen die Delegationen „bilaterale Abkommen über Investitionen, Tourismus, Direktflüge, Sicherheit, Telekommunikation, Technologie, Energie, Gesundheitswesen, Kultur, Umwelt, die Einrichtung gegenseitiger Botschaften und andere Bereiche von gegenseitigem Nutzen unterzeichnen“. Dadurch solle das Wirtschaftswachstum angekurbelt, die technologische Innovation gefördert und engere Beziehungen zwischen den Menschen hergestellt werden, hieß es in der Erklärung.

Das „Abraham-Abkommen“

Präsident Trump sagte, sein Vermittlungserfolg werde unter dem Namen „Abraham-Abkommen“ benannt – nach dem „Vater aller drei großen Glaubensrichtungen“: „Keine Person symbolisiert besser das Potential für die Einheit dieser drei großen Glaubensrichtungen“, kommentierte der US-Botschafter in Israel, David Friedman im Oval Office. Trump fügte hinzu, dass bereits mit anderen Nationen über entsprechende Friedensabkommen verhandelt werde: „Man werde noch mehr davon sehen“, so Trump.

Der Senior-Berater und Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, sagte den Medien: „Wir hoffen, dass dieses Abkommen ein Eisbrecher ist, auf dem Israel nun die Beziehungen zu anderen Ländern normalisieren kann. Dieses Abkommen ist eine sehr gute Chance für weitere israelisch-arabische Abkommen.“ Die Trump-Regierung führe derzeit auch Gespräche mit anderen arabischen Staaten, um die Beziehungen zu Israel zu normalisieren. Demnach könnten sich bald fünf weitere Länder dem Friedensabkommen anschließen. Als potentielle Länder wurden Bahrain, Oman, Marokko, Saudi-Arabien und Katar genannt.

Presskonferenz Verkündigung Friedensabkommen aus dem Oval Office:

Quellen:

https://www.foxnews.com/politics/trump-israel-uae-peace-agreement

https://www.jpost.com/arab-israeli-conflict/five-countries-that-could-be-next-to-make-peace-with-israel-638821?fbclid=IwAR0nJC7Jp0Msz9ZH4KqPFINRTkZSnPC-2Pa-bYQxRzk2jywZ_AThdEHCCbU

 

Lesen Sie auch die anderen Friedensbeiträge von uns über Donald Trump :

https://www.watergate.tv/hat-es-trump-geschafft-frieden-zwischen-nord-und-suedkorea/

https://www.watergate.tv/trump-stellt-friedensplan-fuer-israel-und-palaestina-vor/

https://www.watergate.tv/historisch-trump-unterzeichnet-friedensabkommen-mit-afghanistan/

https://www.watergate.tv/nach-19-jahren-krieg-trump-schafft-frieden-mit-afghanistan/

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