Diana – Der Mord an einer Ikone

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„Charles plant, mich zu töten“. Diese Notiz soll Diana an ihren Butler Paul Burrell geschrieben haben. Ein handgeschriebener Brief, in dem die Prinzessin von Wales zehn Monate vor dem Unfall behauptete, dass der Prinz of Wales plane, sie zu töten.

Diana schrieb: „Ich sitze heute an meinem Schreibtisch im Oktober und sehne mich nach jemanden, der mich umarmt und ermutigt, stark zu bleiben und meinen Kopf hoch zu halten. Diese besondere Phase in meinem Leben ist die Gefährlichste. Mein Mann plant einen Unfall mit meinem Auto, mit Bremsversagen und schweren Kopfverletzungen, um den Weg für eine neue Heirat freizumachen.

Der Todestag von Lady Di jährt sich am 31. August zum 21. Mal. In den frühen Morgenstunden des 31. August 1997 starb die Prinzessin und ihr Partner Dodi Al-Fayed bei einem Autounfall in Paris. Die schwerverletzte Diana verstarb wenig später in einer Pariser Klinik. Schon nach kurzer Zeit stand fest, dass der Chauffeur viel zu schnell und vollkommen alkoholisiert und mit Medikamenten vollgepumpt gefahren sei. So zumindest lautete die offizielle Version von Ermittlern und Medien.

Ungereimtheiten rufen Spekulanten auf den Plan

Doch schon bald wurden Zweifel an der offiziellen Version laut. Bis heute sind viele Fragen ungeklärt. Viele Spekulationen über die Hintergründe des Todes der Prinzessin machen seitdem die Runde. Dodis Vater, der Geschäftsmann Mohamed Al-Fayed behauptete, dass Prinz Philip und die Queen der Kopf eines Komplotts zur Tötung von Dodi und Diana gewesen seien.

Mohamed Al-Fayed sagte, Diana sei von seinem Sohn schwanger gewesen und habe ihn heiraten wollen. Das britische Königshaus habe eine Heirat der Prinzessin mit einem Moslem nicht dulden wollen. Er zählte neben Philip auch Prinz Charles sowie den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair zum Kreise der Verschwörer, außerdem zwei ehemalige Londoner Polizeichefs sowie den US-Geheimdienst CIA und den britischen Geheimdienst MI6. Die königliche Familie habe den Unfall in Auftrag gegeben, so Al-Fayed.

Offizielle Ermittlungen kamen zu dem Ergebnis, dass eine kriminelle Verschwörung auszuschließen sei. Ein französisches Gericht lastete 1999 den Unfall dem Chauffeur Henri Paul an. Er sei betrunken gewesen und deutlich zu schnell gefahren. Auch eine Untersuchung der Londoner Polizei kam zum gleichen Ergebnis.

Fahrer trank nie Alkohol

Videoaufnahmen kurz vor dem Unfall im Hotel Ritz, in dem sich Diana und Dodi aufhielten, zeigten jedoch einen ganz normalen Henri Paul. Mit 1,8 Promille Alkohol im Blut sowie mit Medikamenten vollgepumpt, wie die Ermittler behaupteten, hätte Paul wohl kaum noch gerade gehen können. Freunde und Ärzte von Paul bestätigten zudem, dass Paul von bester Gesundheit und niemals stark alkoholisiert gewesen sei.

Außerdem bestand Paul, der auch einen Flugschein besaß, nur drei Tage vor dem Unfall seine jährliche Pilotenuntersuchung. Diese Untersuchung beinhaltet auch ausführliche Tests auf mögliche Alkoholprobleme anhand von Blut- und Lebertests. Bei Paul fand man keinerlei Hinweise auf Alkoholmissbrauch. Waren die Blutproben also vertauscht worden? Kritiker halten die Ergebnisse der Mediziner schon lange für eine Fälschung.

Diana sei weder schwanger gewesen, noch habe es Hochzeitspläne mit Dodi gegeben, dementierten die Ermittler. Der Tod der Prinzessin sei schlicht ein „tragischer Unfall“ gewesen. Mitverantwortlich für den Tod von Diana sei zudem das rücksichtslose Verhalten der Paparazzi, die Diana und Dodi gerade „in den Tod gehetzt“ hätten.

Diana wurde vom Geheimdienst überwacht

Ein ehemaliger Agent des MI6, Richard Tomlinson, sagte 2008 aus, dass Diana vom Geheimdienst überwacht worden und Henri Paul ein Informant gewesen sei. Der Unfall soll durch ein Stroboskop oder mit einem extrem hellen Blitzlicht ausgelöst worden sein. Der Chauffeur sei im Alma Tunnel extrem geblendet und der Unfall so ausgelöst worden. 2013 tauchte ein Brief von einem ehemaligen Special Air Service Soldaten auf. Er behauptete, mit dieser Spezialeinheit des britischen Militärs auch am Tod von Diana beteiligt gewesen zu sein.

Am Unfallauto wurden Lackspuren eines weißen Fiat Uno gefunden. Der Wagen soll den Mercedes, in dem Diana saß, kurz vor dem Unfall gerammt haben. Bis heute ist die Rolle des Fiat ungeklärt. Der Wagen sowie der Fahrer konnten angeblich nie gefunden werden. Mohamed Al-Fayed war jedoch der Ansicht, dass der Fiat vom MI6 eingesetzt wurde, um den Mercedes im Alma-Tunnel von der Spur abzubringen.

Zeugen verschwinden

Er behauptete, dass der französische Fotograf James Andason der Besitzer des Fiats gewesen sein soll. Andason hatte Dodi und Diana den ganzen Sommer über verfolgt und fotografiert. Für die Unfallnacht hatte der Fotograf jedoch ein Alibi. Allerdings wurde Andason im Jahr 2000 tot in einem ausgebrannten Auto in einem Wald in Südfrankreich gefunden. Sein Kopf mit zwei Einschusslöchern lag von seinem Körper abgetrennt zwischen den vorderen Sitzen des Autos. Die Polizei sprach jedoch von Selbstmord.

Diana wurde in der Nacht vom 31. August 1997 schwerverletzt in die Pariser Klinik Pitié-Salpétrière gebracht. Bis der Krankenwagen jedoch in der Klinik ankam, verstrich auffällig viel Zeit. Diese Fragen beschäftigen Skeptiker noch heute. Denn der Unfallort war nur 18 Fahrminuten von der Klinik entfernt. Zudem gab es zwei weitere, große Kliniken, die viel näher am Unfallort lagen. In den offiziellen Berichten hieß es, der Krankenwagen habe auf Anweisung der Ärzte langsam fahren müssen, weil Dianas Blutdruck immer wieder stabilisiert werden musste.

Auffällige Ungereimtheiten

Trotz zahlreicher Ermittlungen wurden die Umstände um Dianas Tod nie ganz geklärt und enthüllt. Denn im Alma Tunnel waren in der Nacht seltsamerweise alle Überwachungskameras ausgeschaltet. Zeugen sagten jedoch aus, sie hätten kurz vor dem Aufprall des Mercedes einen grellen Blitz gesehen. Viele Menschen sind indes davon überzeugt, dass Diana ermordet wurde. Man könne nicht glauben, dass es sich um einen „normalen“ Unfall gehandelt habe. Es gebe zu viele Ungereimtheiten, ungeklärte Details und Widersprüche.

Warum wurde der Alma Tunnel bereits wenige Stunden nach dem Unfall am Sonntagmorgen gereinigt und freigegeben? Nur vier Stunden nach Bergung der Opfer? Nach einem normalen Unfall wird die Straße nicht desinfiziert. Und das Autowrack verschwindet nicht gleich darauf.

Morddrohungen

Nach der Trennung von Prinz Charles musste Diana eine neue Rolle finden. Sie engagierte sich für viele umstrittene Projekte, wie beispielsweise die Landminen-Opfer in Bosnien-Herzegowina. Dort war sie in den Minengebieten unterwegs, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Auch in Angola engagierte sich Diana für Opfer von Landminen. Erst durch sie wurde das Thema der Landminen international bekannt.

Dianas ehemalige Therapeutin behauptete, dass Diana deswegen Morddrohungen bekam. „Sie solle sich nicht in Dinge einmischen, von denen sie keine Ahnung habe. Und Unfälle könnten schnell passieren“, soll ein anonymer Anrufer gedroht haben.

Auch der Biograf des Königshauses, Nicholas Davies, sagte später aus, dass Dianas Tod vom britischen Geheimdienst geplant und ausgeführt worden sei. Davies argumentierte, man habe festgestellt, wie mächtig Diana als „Königin der Herzen“ inzwischen geworden war, und dass sie daher eine Bedrohung für das britische Königshaus darstellte.

Ob die Wahrheit über die Hintergründe von Dianas Tod jemals enthüllt werden wird, ist fraglich. War es tatsächlich bloß ein Unfall? Vielen Indizien und Widersprüche sprechen dagegen. Für einen Mord spricht sehr viel. Doch wer waren die Auftraggeber und was war der wahre Grund, weshalb Diana beseitigt werden musste?

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