Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an die Wirtschaftsmacht China

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (5 votes, average: 4,60 out of 5)
Loading...
Unbenanntes Design(883)

Obwohl China auf dem Weg ist, die Wirtschaftsmacht Nummer Eins zu werden, zahlt Merkel-Deutschland noch immer Entwicklungshilfe an das Land. China ist sogar eines der Hauptempfänger der deutschen Entwicklungshilfe, schrieb die „FAZ“. 2017 erhielt China 710 Millionen Dollar. Dass heute gegenüber China, das nach den USA zur Wirtschaftsmacht der Welt aufgestiegen ist, immer noch Entwicklungshilfe gezahlt wird, ist unfassbar. Damit unterstützt der deutsche Steuerzahler ein Land, das genug Geld hat, um sich die notwendigen Berater und Projekte selbst zu leisten.

Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas ist unaufhaltsam. Wozu man einem Land Entwicklungshilfe leisten muss, das im Gegensatz zu Deutschland Großflughäfen binnen weniger Jahre baut oder bei modernster Kerntechnologie führend ist und ein eigenes Weltraumprogramm hat, ist vollkommen unverständlich. Chinesen kaufen mit großem Selbstbewusstsein marktführende Unternehmen in Deutschland auf und das Land entwickelt sich mit seinem Projekt der „Neuen Seidenstraße“ und seiner aggressiven Investitionspolitik in Afrika zum globalen Schwergewicht.

Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) machen den größten Teil der Entwicklungshilfe aus. Darunter versteht man Darlehen zu günstigeren Konditionen als am Finanzmarkt. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sowie die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft haben eine Vielzahl von Programmen in China, die über hunderte von Millionen gehen. Das größte Engagement in China hat das Umweltministerium. Aber auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert die chinesische „Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie“. Dazu kommen deutsche Globalvorhaben, bei denen China ein Partner ist.

AfD und FDP sehen die Entwicklungshilfe angesichts der wirtschaftlichen Potenz Chinas kritisch. Die Entwicklungszusammenarbeit mit China müsse auf den Prüfstand. Es sei „niemandem zu vermitteln, dass ein wirtschaftlich erfolgreiches Land mit zinsgünstigen Krediten unterstützt werde. Das Geld könne besser eingesetzt werden“, sagte FDP-Sprecher Beek und AfD -Sprecher Frohnmaier. „Die Wirtschaftsmacht China ist für Deutschland ein potenzieller Mitbewerber auf dem Weltmarkt, den wir nicht noch mit Steuergeldern unterstützen sollten“. Es sei zudem überholt, dass China von der OECD als Entwicklungsland eingestuft werde, sagte der entwicklungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion. Geostrategisch betrachtet ist die Hilfe aus den Steuerkassen Deutschlands unfassbar – die ganze Entwicklung Chinas können Sie hier nachvollziehen. 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick