Deutschland im EU-Genomprojekt – Angriff auf unsere DNA?

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Am 16. Januar 2020 erklärte die Merkel-Regierung den Beitritt Deutschlands zum „One Million Genome Project“ der EU, dem Genomprojekt. Dazu haben Bundespharmaminister Jens Spahn des Bundesgesundheitsministeriums und Bundesforschungslobbyistin Anja Karliczek des Bundesforschungsministeriums gemeinsam in Berlin die Deklaration „Towards access of at least 1 million sequences Genomes in the EU by 2020“ erklärt.

Das erklärte Ziel dieser „Initiative“ ist es, länderübergreifend den Zugang zu mindestens einer Million kompletter Genomsequenzen und weiterer Gesundheitsdaten zu ermöglichen. Aktuell haben sich über 20 europäische Länder dem Projekt angeschlossen. Mit dem Begriff „Genom“ ist die Gesamtheit der Erbinformation bezeichnet. Diese liegt mit wenigen Ausnahmen in allen menschlichen Zellen vor.

Das Genom, so das Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) könne wertvolle Informationen für die Gesundheit erhalten. Es bestehe aus kleineren Bausteinen, den Basen, heißt es auf der Webseite des BMBF. Die richtige Reihenfolge dieser Basen sei lebensnotwendig: „Wenn bei einer Zellteilung Basen verlorengehen, falsch oder zusätzlich eingefügt werden, kann beispielsweise ein Protein nicht mehr regelrecht gebildet werden. Dadurch können Krankheiten wie Krebs entstehen. Das Wissen, welche genetischen Fehler zur Entstehung einer Krankheit beitragen, bietet die Möglichkeit, die Krankheit zu erkennen und spezifischer zu behandeln. So werden heute bereits einige Krebstherapien an den vorliegenden Fehlern im Genom ausgerichtet“, so die Erklärung des BMBF.

Der umfassende Zugang zu Genomdaten und anderen medizinischen Daten kann die Erforschung und Behandlung von Krankheiten entscheidend voranbringen.“  Durch die „1 + Million Genomes Initiative“ sollen die Daten aus regionalen, nationalen und themenspezifischen internationalen Projekten systematisch zusammengeführt werden – unter der strengen Beachtung von Datenschutz und Datensicherheit. Die enorme Datenmenge wird zu einem tieferen Verständnis von Krankheitsmechanismen beitragen und neue Wege für die Diagnostik, Prävention und personalisierte Behandlung aufzeigen. Bis zum Jahr 2022 sollen EU-weit eine Million Genomdaten zugänglich sein, in den folgenden Jahren soll dieser Datenschatz aber noch weiter wachsen“, heißt es in der Erklärung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Sind die DNA-Daten wirklich sicher?

Die Entscheidung der Merkel-Regierung, diesem EU-Genom-Projekt beizutreten, muss aufhorchen lassen. Vor allem wenn Bundespharmalobbyist Jens Spahn mit seinem Ministerium beteiligt ist, ist Vorsicht geboten. Wenn von Datenschutz gesprochen wird, kann man getrost vom Gegenteil ausgehen, nämlich dass die Daten schlicht an die Pharmalobby weitergegeben werden. Konkret will das Projekt bis 2022 eine Million Gen-Datensätze von EU-Bürgern gesammelt und gespeichert haben. Danach sollen weitere Gen-Datensätze gesammelt, gespeichert und ausgewertet werden. Die DNA-Informationen sollen angeblich zur Erforschung der Ursachen und Heilung von Krankheiten dienen. Die Forschungs- und Gesundheitsindustrie ist ein sehr lukrativer Markt, der vor allem von Lobbyisten heiß umkämpft ist.

Wie die Bundesministerien an die Genetischen Daten der EU-Bürger herankommen wollen, ist auf der Webseite des BMFB nicht zu finden. Dabei drängt sich unweigerlich die Frage auf, weshalb so viele Menschen in der EU auf das Corona-Virus getestet werden sollen. Unter manchen Bedingungen müssen sich Menschen sogar einem „Corona-Test“ unterziehen, beispielsweise wenn sie aus einem von der Spahn-Merkel Regierung definiertem „Risikogebiet“ wieder nach Deutschland einreisen wollen. Wer sich dem Test nicht unterzieht, darf nicht einreisen. Durch diese Zwangs-Test-Maßnahmen könnte die Regierung leicht und relativ schnell an die erforderliche DNA-Menge herankommen, die für das EU-Genomprojekt benötigt wird.

Der Verdacht drängt sich hier weiter auf, dass die DNA nicht nur zu Forschungszwecken gebraucht wird, sondern für einen lukrativen Forschungs- und Gesundheitsmarkt und zur Einrichtung einer Gen-Datenbank. Wer im Besitz des genetischen Fingerabdrucks eines Menschen ist, kann diesen immer und überall nachverfolgen. Durch die illegale Weitergabe der Gesundheitsdaten, ist nicht nur der Mensch durch die Speicherung seiner DNA vollkommen gläsern, sondern die „Gesundheitsdaten“ können zur Bereicherung der Pharmalobby dienen. Das Ziel der Pharmalobby ist es, Medikamente auf den Markt zu bringen, für die erst noch die passende Krankheit erfunden werden muss.

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