Der Wind dreht sich – „Bild“-Zeitung greift Merkel und ARD an

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Seit ein paar Tagen ist bei der „Bild“-Zeitung deutlich eine veränderte Berichterstattung zugunsten Trumps und Putins und gegen die deutsche Bundeskanzlerin zu erkennen. Merkel, die am 11. Januar in den Kreml zitiert worden war, hat offenbar hinter den Kulissen „Neuigkeiten“ oder veränderte „Ansagen“ durch Putin erfahren, die offensichtlich Eindruck gemacht haben. Denn bei der anschließenden Pressekonferenz gab es zwischen Putin und Merkel eine Einigkeit und freundliche Töne, die man von Merkel gegenüber Putin bislang nicht gehört hat.

Die „Bild“-Zeitung bezeichnete das Treffen als „Kuschel-Treffen im Kreml“. Anschließend folgte ein Artikel der „Bild“ über die „Schwache Kanzlerin“. Darin wurde kommentiert, dass Merkel Putins nichts mehr entgegenzusetzen habe und offensichtlich eine „schwache Kanzlerin“ geworden sei. Ein klarer Angriff gegen Merkel.

Gestern erstaunte die „Bild“-Zeitung mit weiteren Angriffen gegen die Merkel-Regierung. Dort hieß es „Stark, wie viel Kohle Deutschland übrig hat“ und „Kanzlerin, rück die Kohle raus!“. Angesichts der immensen steigenden Armut in Deutschland ist dieser Frontal-Angriff auf Merkel und Finanzminister Scholz insofern bemerkenswert, als die Bundesregierung bislang stets kolportierte, genügend Steuergelder in das Sozialwesen zu investieren.

In dem Artikel werden die steigenden Steuereinnahmen der Merkel-Regierung seit 2005 dargestellt. Innerhalb von 14 Jahren habe die Merkel-Regierung durch permanente Steuererhöhungen ein Steuer-Plus von 139 Milliarden Euro eingefahren. Finanzminister Scholz „schwimme daher im Geld“ der Steuereinnahmen, so die „Bild“-Zeitung. Allein im vergangenen Haushaltsjahr 2019 habe die Merkel-Regierung einen Rekordüberschuss von 13,5 Milliarden Euro erzielt. Hinzu kämen nicht verbrauchte Gelder von 5,5 Milliarden Euro. Zudem schreibe der Bund seit 2014 schwarze Zahlen. Es sei daher an der Zeit, Geld in die Zukunft des Landes in den Bereichen Infrastruktur, Bildung, Digitalisierung, Wirtschaft und Soziales zu investieren: „Kanzlerin, rück die Kohle raus!“, heißt es in der Schlagzeile.

Doch nicht nur Merkel wird angegriffen, sondern erstaunlicherweise nun auch die ARD. In dem Artikel mit dem Titel „ARD zeigte manipuliertes Abschuss-Video aus dem Iran“ greift die „Bild“-Zeitung die Tagesschau an und prangert die offensichtlich falsche Berichterstattung über die Geschehnisse im Iran an. Eine klare Kampfansage gegen die Öffentlich-Rechtlichen. Hier lesen Sie zudem mehr….

Der Wind hat sich beim Axel-Springer Verlag ganz offensichtlich gedreht. Die Chef-Redaktionen müssen entsprechende Anweisungen erhalten haben, die nicht, wie bisher, von der Merkel-Regierung stammen können. Wir werden weiter beobachten, welche Zeitungen hinter den Kulissen „gedreht“ werden und pro Trump und pro Putin und gegen Merkel & Co. berichten werden. Watergate.tv bleibt dran.

 

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