Corona-Verschwörung: Regierung weiß Bescheid

Die „Grünen“ haben jüngst eine Anfrage im Deutschen Bundestag gestellt – an die Regierung gerichtet bekam die Fraktion zur Antwort, sogenannte Verschwörungsmythen rund um das Corona-Virus würden durch „Reichsbürger“ verbreitet oder „Selbstverwalter“ sowie aus der rechtsextremistischen Szene. Zudem würden die Mythen wohl auch über russische Medien und Behörden sowie auch chinesische Stellen verbreitet. Auslandsgemeinden der betreffenden Staaten stellten ebenfalls eine ergiebige Quelle für diese Geschichten dar.

Die Erkenntnisse sind nicht besonders erstaunlich, so Beobachter. Denn zum einen vermuten Regierungsstellen hinter all diesen Zuordnungen wiederum Feinde jedweder staatlichen Aktion, zum anderen ist die Kritik an der Corona-Virus-Deutung, wie sie von den Mächtigen und den Medien verbreitet werden, inzwischen wohl fast in jedem Bevölkerungsteil angekommen. Erstaunlich allerdings ist, dass die Regierung das Rad der Deutung weiter dreht.

Antisemitische Denkschablonen bei Kritikern

Die Verschwörung sei oft durch antisemitische Denkschablonen entstanden, so die Regierung in ihrer Antwort auf die Anfrage. Zudem ließen sich „rassistische Motive“ in den Verschwörungstheorien erkennen. Opfer der Theorien und Erzählungen sind demnach ausgesuchte Bevölkerungsgruppen und zudem die Mitarbeiter staatlicher Einrichtungen. Auch die werden – oft per E-Mail- bedroht, da sie „Teil der empfundenen Verschwörung“ seien.

Schließlich also seien sogar Wissenschaftler bedroht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) würde gut 200 E-Mails mit einschlägigen Bedrohungen und Beleidigungen erhalten haben.

Die Deutung und Zuordnung der Corona-Leugner, wie sie wohl genannt werden, lassen umgekehrt auf der anderen Seite die vertrauten Denkmuster erkennen. Denkmuster, wie sie auch in weniger demokratischen Staaten durchaus vertraut sind. Wer nicht für die Regierung und deren Deutungsmuster sowie deren Medienerzählungen ist, muss wohl üblere Absichten als die reine Kritik im Schulde führen. Die Grünen nennen es „demokratiezersetzende Verschwörungserzählungen“. Die DDR hat diese Deutung gleich in ein Gesetz gepackt: „Staatszersetzung“ nannte sich ein Straftatbestand. Dies wiederum darf unserer Meinung nach jeder so deuten, wie er möchte.

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