Corona: Facharzt für Infektionsepidemiologie schreibt offenen Brief an Merkel

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Immer mehr kritische Fachärzte, die die offizielle Corona-Version, die uns vermittelt wird anzweifeln, melden sich in der Öffentlichkeit zu Wort – zum Leidwesen des scheidenden Berliner Regimes, des Robert-Koch-Instituts und der Mainstream-Medien. Der Lungenarzt und Gesundheitspolitiker Dr. Wolfgang Wodarg dürfte vielen Menschen inzwischen ein Begriff sein.

Dr. Wodarg ist der Ansicht, dass der Corona-Hype nicht auf einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit basiert. Seiner Ansicht nach wollen Politik und Wirtschaft (Deep State, Anm. d. Red.) das Corona-Virus für ihre Zwecke instrumentalisieren. Für Dr. Wodarg ist das Corona-Virus nur eines von vielen Viren, die Erkrankungen der Atemwege auslösen können. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete warnt vor einer Instrumentalisierung.

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, hat nun sogar einen offenen Brief an Bundeskanzlerdarstellerin Angela Merkel geschrieben. Darin stellt er fünf Fragen, deren Beantwortung er verlangt, um festzustellen, wie begründet die derzeitigen massiven Einschränkungen unserer Grundrechte sind.

Nach seinen Worten sei es sein Anliegen, die Gefahren der Viruserkrankung nicht herunterzuspielen oder eine politische Botschaft zu kolportieren. Jedoch empfinde er es als seine Pflicht, einen wissenschaftlichen Beitrag zu leisten, die derzeitige Datenlage richtig einzuordnen, die Fakten, die wir bislang kennen, in Perspektive zu setzen – und darüber hinaus auch Fragen zu stellen, die in der hitzigen Diskussion unterzugehen drohen.

Dr. Bhakdi bittet mit seinem Appell um rasche Stellungnahme der Bundesregierung zu seinen Fragen sowie darum, Strategien zu erarbeiten, die Risikogruppen effektiv schützen, ohne das öffentliche Leben flächendeckend zu beschneiden und „die Saat für eine noch intensivere Polarisierung der Gesellschaft zu säen, als sie ohnehin schon stattfinde“.

Dr. Bhakdi bezweifelt die vom Robert-Koch-Institut (RKI) präsentierten Statistiken sowie die Richtigkeit der Hochrechnungen zwischen symptomfreien Infizierten und tatsächlich erkrankten Patienten. Zudem sei eine Reihe von Coronaviren bereits schon seit Langem im Umlauf, ohne dass die Medien davon berichtet hätten. Sollte sich herausstellen, dass dem Covid-19-Virus kein bedeutend höheres Gefahrenpotenzial zugeschrieben werden dürfe, als den bereits kursierenden Coronaviren, würden sich offensichtlich sämtliche Gegenmaßnahmen erübrigen.

Dem RKI sei zudem nicht einmal genau bekannt, wie viele Menschen überhaupt auf das Covid-19-Virus getestet würden. Fakt sei jedoch, dass man mit wachsendem Testvolumen zuletzt einen raschen Anstieg der Fallzahlen beobachten konnte. Somit liege der Verdacht nahe, dass sich das Virus bereits unbemerkt in der gesunden Bevölkerung ausgebreitet habe. Das hätte die Konsequenz, dass die offizielle Todesrate zu hoch angesetzt sei und dass es daher kaum mehr möglich sei, eine Ausbreitung in der gesunden Bevölkerung zu verhindern.

Dr. Bhakdi kritisiert zudem, dass die Angst vor einem Ansteigen der Todesrate in Deutschland medial besonders intensiv thematisiert werde. Viele Menschen würden sich sorgen, dass die Todesrate wie in Italien in die Höhe schießen werde, falls nicht rechtzeitig gehandelt werde. Gleichzeitig werde weltweit der Fehler begangen, virusbedingte Tote zu melden, sobald festgestellt werde, dass das Virus beim Tod vorhanden war – unabhängig von anderen Faktoren. Dies verstoße aber gegen ein Grundgebot der Infektiologie: Erst wenn sichergestellt sei, dass ein Agens an der Erkrankung beziehungsweise am Tod maßgeblichen Anteil habe, dürfe diese Diagnose ausgesprochen werden.

Die erschreckende Situation in Italien werde dauernd als Referenzszenario herangezogen. Die wahre Rolle des Virus in diesem Land sei jedoch aus vielen Gründen völlig unklar, denn dort würden außergewöhnliche externe Faktoren existieren, die diese Regionen besonders anfällig machten, so Dr. Bhakdi. Dazu gehöre unter anderem die hohe Luftverschmutzung im Norden Italiens. Laut WHO-Schätzung habe diese Situation 2006 auch ohne Virus zu über 8.000 zusätzlichen Toten allein in den 13 größten Städten Italiens pro Jahr geführt. Hinzukomme, dass das Gesundheitswesen in Deutschland deutlich besser ausgestattet sei, als in Italien – und zwar um den Faktor 2,5.

Der Wunsch Dr. Bhakdis ist es, über die Vor- und Nachteile einer Einschränkung des öffentlichen Lebens und die daraus resultierenden Langzeiteffekte zu diskutieren. Dazu habe er die fünf Fragen öffentlich an Frau Merkel gestellt, dies bislang nur unzureichend beantwortet worden, aber für eine ausgewogene Analyse unentbehrlich seien. Ob Dr. Bhakdi Antwort von Frau Merkel erhalten wird, ist stark zu bezweifeln. Mehr dazu lesen Sie hier. 

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