Charité: Haben keine Giftstoffe bei Nawalny entdeckt

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Für Merkel und Maas dürfte es jetzt eng werden: Nachdem die beiden und Merkel-Sprecher Seibert wochenlang wiederholt behaupteten, der Kreml-Kritiker und Putin-Oppositionelle Nawalny sei von „staatlichen russischen Stellen“ mit „mutmaßlich einem Nervengiftstoff der Nowitschok-Gruppe“ vergiftet worden, und Maas Russland deswegen sogar bei der UN-Vollversammlung angriff, haben die Ärzte von dem Berliner Klinikum Charité nun eine spannende Feststellung gemacht.

Die Charité-Mediziner haben in den Proben Nawalnys keine Rückstände oder Anzeichen chemischer Kampfgiftstoffe gefunden. Das erklärte am Montag Russlands Außenminister Sergej Lawrow beim Treffen mit Vertretern der Association of European Business, berichtet „Sputnik-News“. Lawrow erklärte, die russischen Ärzte hätten alle Proben und Ergebnisse ihrer Arbeit den deutschen Kollegen übergeben. Die Deutschen hätten bestätigt, alle Proben erhalten zu haben. Die russischen Ärzte hatten ebenfalls kein Nervengift in Proben Nawalnys gefunden.

Keine toxischen Substanzen gefunden?

Lawrow betonte, dass auch die Charité keine toxischen Substanzen gefunden habe. Dazu sei es erst in der Bundeswehrklinik gekommen, welche sich bis heute aber zurückhalte, die Proben und Ergebnisse mit den russischen Behörden zu teilen. Russland fordert die Bundesregierung seit Wochen auf, Einsicht in die Ergebnisse der Bundeswehrklinik zu erhalten. Diese wurden bislang nicht herausgegeben. Lawrow sagte: „Dies ist nur Spott über den gesunden Menschenverstand. Das ist allen klar, denke ich. Das ist auch für unsere westlichen Kollegen verständlich, die unsere Forderung ablehnen, die auf einer verbindlichen internationalen Konvention beruht.“

Russland werde im Fall Nawalny weiter nach der Wahrheit suchen, so Lawrow weiter. Die Tatsache, dass Deutschland versuche, alles geheim zu halten, bereite der russischen Seite Sorge, so Lawrow weiter. „Wir werden die Wahrheit finden und werden danach streben.“

Worum geht es in dem „Streit“ tatsächlich? Was könnte für die Regierung des „Bundes“ in Berlin  so bedrohlich sein, dass man die Vergiftung eines russischen Oppositionellen erfindet? Tatsächlich könnte eine möglicherweise im Raum stehende Auflösung der BRD für diese Regierung zur Bedrohung werden. Mit der Auflösung der Besatzungsverwaltung wäre das gesamte (Parteien-)System in Frage gestellt und möglicherweise obsolet. Putin hat in diesem Jahr mehrere Äußerungen gemacht, die darauf deuten, dass die Aufrechterhaltung der Besatzungsverwaltung nicht länger gewünscht ist. Er forderte, die Wahrheit über die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkrieges zu enthüllen und erklärte bereits, dass alle Kriegsparteien am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beteiligt gewesen seien.

Zudem kündigte er mehrfach an, eine Weltmächtekonferenz einzuberufen. An dieser Konferenz sollen Russland, die USA, Großbritannien, China und Frankreich teilnehmen. Deutschland jedoch nicht – weshalb? Weil die Besatzungsregierung BRD keine Zukunft mehr hat? Putin strebt offensichtlich – genau wie Donald Trump – eine Lösung der deutschen Frage an. Die Konstellation der Konferenz-Teilnehmer sind diesbezüglich selbsterklärend. Dies könnte der Grund sein, weshalb Merkel & Co. krampfhaft versuchen, einen Konflikt mit Russland vom Zaun zu brechen und mit der angeblichen Vergiftungsgeschichte Rückenwind von den Vereinten Nationen zu bekommen. Doch es wird ihnen nichts mehr nützen. Die Tage der BRD sind gezählt.

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