BoJo hält sein Versprechen – Die Briten befreien sich aus dem Klammergriff der EU

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Nun hat er es also geschafft. „Brexit-Boris“ hat bei den Parlamentswahlen am 12.12.2019 einen Erdrutschsieg für die Tories, die Konservativen eingefahren. Mit 365 von 650 Sitzen konnte Boris Johnson die absolute Mehrheit im britischen Parlament erringen. „BoJo“ verkündete nach seinem Wahlsieg, den Brexit „fristgerecht“ Ende Januar umzusetzen. Großbritannien wird sich damit aus den Klauen der Europäischen Union unter der katastrophalen Leitung von Ursula von der Leyen befreien können, sich der Übermacht der desaströsen Merkel-Politik entledigen.

Großbritannien wollte sich noch nie etwas von Deutschland sagen lassen, befürchtete schon immer eine deutsche Übermacht in Europa. Merkels Übermacht ist in der Tat zu fürchten, denn Merkels Politik hat nicht nur Deutschland in den Abgrund geführt, sondern die ganze Europäische Union.

Nach dem Wahlsieg trafen Glückwünsche aus dem Ausland ein. US-Präsident Trump sprach von einem „großen Sieg“: „Herzlichen Glückwunsch an Boris Johnson zu seinem großen SIEG. Großbritannien und die Vereinigten Staaten wird es nun freistehen, nach dem BREXIT ein massives neues Handelsabkommen zu schließen. Dieser Deal hat das Potenzial, viel größer und lukrativer zu sein, als jeder Deal, der mit der EU abgeschlossen erden könnte. Feiert Boris!“, twitterte Trump.

Die Glückwünsche aus Merkels Berlin fielen hingegen kühler aus: „Herzlichen Glückwunsch, Boris Johnson, zu diesem klaren Wahlsieg. Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit für die Freundschaft und enge Partnerschaft unserer Länder“, twitterte Merkel-Sprecher Seibert. Merkel selbst konnte sich offenbar zu keinem Tweet hinreißen lassen.

Schwarzmaler wie Manfred Weber, gescheiterter Spitzenkandidat der EU-Kommissionswahl, forderte Großbritannien auf, die Verhandlung über das künftige Verhältnis der EU voranzubringen. Ex-Justizministerin Katarina Barley prophezeite nach der Wahl ein Auseinanderbrechen des Vereinigten Königreichs.

Brexit unter wehenden Fahnen

Großbritannien wird die EU nicht unter Schmerzen, sondern unter wehenden Fahnen verlassen. Großbritannien (UK) wird nicht, wie von vor den deutschen Medien prophezeit, nach dem Brexit in einem Wirtschaftschaos enden und sich in die EU zurücksehen. Vielmehr ist es so, dass die EU die Unabhängigkeit und Macht, die UK nun wiedererlangen wird, fürchtet. Zudem verliert die EU den zweitgrößten Nettozahler. Den Ausbau des EU-Regimes müssen nun die verbliebenen Mitgliedsstaaten finanziell stemmen und den Klima-Wahnsinn, der sich in Ursula von der Leyen personifiziert hat, ohne UK mittragen.

Das vorsätzliche Nichtverstehen der britischen Motive für den Brexit dominierte auch kurz nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse in UK. Merkel, Macron und von der Leyen hatten ein Interesse daran, die britischen Wähler wahlweise als dumm, bösartig oder verrückt erscheinen zu lassen. Mit dieser Polemik wollten sie verhindern, dass der „britische Poltergeist“ über die Nordsee seinen Weg in die Kontinental-EU und nach Deutschland findet und dort eine Kettenreaktion auslösen könnte.

Angst vor Dominoeffekt

Die Briten wenden sich lediglich von einem EU-dominierten Europa ab, in dem Harmonisierung als Tarnwort für Regulierung, Planwirtschaft und Zentralisierung benutzt wird. Das Brexit-Referendum war kein Versehen von Ex-UK-Staatschef David Cameron. Cameron brachte einen Prozess in Gang, wovor man sich in Großbritannien zunehmend gefürchtet hat – vor einer EU, die nach EU-Osterweiterung und Euro-Einführung immer übermächtiger geworden ist. Die meisten Tories lehnen zudem traditionell die deutsche ökonomische Dominanz ab.

Das britische Volk fühlt sich auch ohne die EU in der Welt zuhause. Sie sind, anders als die Deutschen, eine zuversichtliche Nation mit einem anderen Selbstbewusstsein. Die britische Nation nährt noch immer die Erinnerung an den Kolonialismus, als Großbritannien fast 25 Prozent der Erdoberfläche mit mehr als 450 Menschen regierte. Der Brexit kam also keineswegs überraschend. Der Nicht-Beitritt zum Euro war der Testlauf für den Brexit. Die Londoner City trat den Beweis an, dass es sich auch jenseits der Eurozonen überleben lässt – wie sich nun zeigt, um ein Vielfaches besser, als im untergehenden Euroland.

Wird Großbritannien zu alter Größe aufsteigen?

Großbritannien wird nach dem Brexit nicht isoliert sein, sondern ohne die EU-Restriktionen Handelsabkommen treffen können, die das Land im Klauengriff Brüssels nicht treffen konnte. Die Prophezeiungen, Großbritannien werde nach dem Brexit wirtschaftlich niedergehen, verbreiten diese Unwahrheiten absichtlich. Im Gegensatz zu Deutschland haben die Briten eine negative Handelsbilanz mit dem EU-Festland. Der Abschied aus der EU-Zollunion bedeutet daher alles andere als eine Katastrophe. Die EU ist keinesfalls der Nabel der Welt, auch wenn man uns das glauben machen will.

Fazit: Die Briten haben bei den Parlamentswahlen am 12.12.2019 indirekt ihr Votum für den Brexit erneut abgegeben und unterstrichen. Mit der haushohen Wahl wurde ein Zeichen gesetzt, der Wille der Mehrheit der Bevölkerung klar bekundet, sich aus dem Klammergriff einer wahnsinnig gewordenen EU und der finanziellen, wirtschaftlichen und ideologischen Abwärtsspirale zu befreien. Die Briten haben ein deutliches Zeichen ihrer geistigen Unabhängigkeit gesendet. Boris Johnson ist alles andere als der Clown, den die deutschen Medien aus ihm gemacht haben. Johnson hat mit seiner hervorragenden Strategie den Brexit, wie versprochen, vollzogen. Er hat es zudem möglich gemacht, dass nicht ein korrumpiertes Parlament über den Brexit entschieden hat, sondern das britische Volk. Die ganze Geschichte im Vorfeld und Konsequenzen finden Sie hier. 

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