Bilanz der „Maßnahmen“ – und die Ministeriumsausreden…

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Vor den besinnlichen Tagen, die nun anstehen oder anstehen sollten, erinnert uns ein Beitrag auf „sciencefiles.org“ vortrefflich daran, wie anstrengend dieses Jahr im Umgang mit unserer Regierung doch gewesen ist. Karl Lauterbach als SPD-Gesundheitsexperte twittert von weiteren 25.000 Corona-Toten, die auf uns warten würden – wenn wir denn nichts unternehmen -, Angela Merkel schwört uns auf einen harten Winter ein. Die Stimmung im Lande trübt sich voraussehbar vor allem nach Weihnachten ein, wenn entschieden ist, dass nun auch der Einzelhandel wieder schließen muss, weil wir (Berlins Regierender Bürgermeister Müller) nicht unbedingt am 28. Dezember noch einen Pullover kaufen müssen.

Die Erinnerung allerdings zeigt, dass dieselbe Regierung nun ihren eigenen Wahrheiten oder vormaligen Fake News widerspricht oder umgekehrt ihre eigenen Fake News von damals heute aus dem Licht der Wahrheit einblendet. Verwirrend?

  1. März 2020: Bundesgesundheitsministerium warnt vor Fake News

Stellen Sie sich vor, Sie hätten am 14. März beruhigt zum letzten Mal die Nachrichten aus Berlin verfolgt. Besonders in Italien hatten sich Ende Februar bereits heute erschreckende Bilder über die Ausbreitung des Corona-Virus ergeben. Die Bilder zeigten und sollten wohl auch zeigen, wie Panzer vorfuhren, um zahlreiche Tote abzutransportieren.

Das Bundesgesundheitsministerium twitterte damals:

„Achtung Fake News:

Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen.“

Wir sahen uns nicht verpflichtet, dieser Aufforderung des Bundesgesundheitsministeriums zu entsprechen. Wir haben Ihnen nicht mitgeteilt, das Bundesministerium für Gesundheit oder die Bundesregierung würde keine massiven weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen.

Das Ministerium wiederum hatte zusätzlich gewarnt (10:55 vormittags, 14. März 2020, Twitter): „Diese und ähnliche Falschinformationen verunsichern gerade viele Bürgerinnen und Bürger.“

Am 20. März, sechs Tage später, hat das Bundesland Bayern sowie auch das Saarland Ausgangsbeschränkungen verhängt. Am 22. März schlossen sich die anderen Bundesländer an.

Eine rührende Erinnerung an die Vertrauenswürdigkeit dieser Regierung?

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