ARD: Geldverschwendung für das „Wetter“

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...

Die Wetterberichterstattung im „Ersten“ ist nach Meinung der „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten“ (KEF) deutlich zu teuer. Die „Wirtschaftswoche“ berichtet von einer „nicht veröffentlichten Sonderuntersuchung“ der Kommission und davon, dass sie selbst die Untersuchung habe einsehen können. Danach sei die Zusammenlegung der Berichterstattung „mit professionellen Standards“ nicht vereinbar. Der „Wirtschaftlichkeitsvergleich“ mit anderen Anbietern sei schlicht unterblieben.

Günstigeres Angebot ausgeschlagen

Die Wetterberichterstattung sollte nach einem Beschluss vor einem Jahr im Februar durch ein „Wetterkompetenzzentrum“ gebündelt werden. Damit wiederum könnte, so die Hoffnung die ARD Geld sparen, das die Gebührenzahler aufbringen. Das „Wetter vor Acht“ sowie die „Wetterberichte“ der Tagesthemen kommen nun aus Frankfurt aus dem „Kompetenzzentrum“ statt wie bislang aus München von der „Cumulus Media“.

Die Kommission nun bemängelt, die ARD habe bezogen auf die „Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit“ eklatant falsch gehandelt. Die ARD soll dem Bericht nach dieser Darstellung widersprechen. Die Kommission wiederum bemängelt u.a. auch, dass drei von neun Länderanstalten, wie die Sender von NDR etc. genannt werden, die Wetterberichte nicht durch Sponsoren refinanzieren lassen. WDR, NDR und BR wollten dies nicht und würden damit Werbeeinnahmen in Höhe von 2,4 Millionen Euro pro Jahr verpassen. Die Gesamteinnahmen des Wettersponsorings könnten auf diese Weise bei Nutzung der Möglichkeiten verdoppelt werden, um den Hebel zu verdeutlichen.

In knapp einem Monat, am 20. Februar, wird die KEF ihre Stellungnahme und/oder Empfehlung zum künftigen Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten abgeben. Der Beitrag soll ab 2021 gelten – bislang hat die KEF „vorläufig“ eine Anhebung von 17,50 Euro auf 18,36 Euro empfohlen. Die endgültige Beitragshöhe werden die Landtage der 16 Bundesländer in Deutschland treffen. ARD und ZDF drohten, bei der – zu geringen – Anhebung Programmleistungen kürzen zu müssen. Erstaunlich, dass die Kritik durch die KEF an der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit so massiv ausfällt. Weitere Hinweise zu Beiträgen und deren Vermeidung finden Sie hier…

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick