Ärzteblatt: Maskentragen führt zu Veränderungen der Blutgase

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Das „Ärzteblatt“ hat eine Studie vorgestellt, welche sich mit den Auswirkungen des Tragens gängiger Gesichtsmasken auf den menschlichen Organismus beschäftigt hat. Da sich mit zunehmender Anwendung der aktuell gängigen Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) Berichte in der breiten Bevölkerung gehäuft haben, welche eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Tragen der Masken erleiden, hat die vorgestellte Studie die Auswirkungen auf physiologische Parameter (Blutgase, Vitalparameter) und das subjektive Belastungsempfinden unter Arbeitsbelastung untersucht.

Freiwillige Studienteilnehmer seien auf einem Fahrradergometer zunächst ohne und dann mit Belastung mit unterschiedlichen Gesichtsmasken (Stoffmaske, FFP2-Maske, chirurgischer Mund-Nasen-Schutz) und ohne Maske auf Veränderungen der Blutgase sowie der Vitalparameter wie Herzfrequenz, Atemfrequenz und Blutdruck untersucht worden. Die Reihenfolge der getesteten Masken sei zufällig erfolgt. Der Maskenwechsel sei mit einer zehn-minütigen Ruhephase verbunden gewesen.

Atemnot, Kopfschmerzen, Schwindel

24 von 26 Probanden hätten die gleichen Bedingungen durchlaufen, zwei hätten die Untersuchung vorzeitig aufgrund muskulärer Erschöpfung beziehungsweise Gelenkbeschwerden abbrechen müssen. Es habe sich gezeigt, dass bei allen drei Maskentypen im Vergleich zur Belastung ohne Maske der CO2-Partialdruck deutlich angestiegen sei. Das subjektive Belastungsempfinden unter der FFP2-Maske sei am höchsten gewesen.

Ein hohes Belastungsempfinden wurde generell bei allen Masken empfunden: Die Probanden zeigten durchweg höhere Herz- und Atemfrequenzen als ohne Maske. 14 der 24 Probanden klagten während der Fahrradergometrie über Atemnot, Kopfschmerzen, Hitzegefühl und Schwindel. Der Einsatz der „gängigen“ Gesichtsmasken führte zu einer messbaren Veränderung der Blutgase im Vergleich zur maskenfreien Belastung.

Fazit: Das Tragen von Masken führ zu einer messbaren Veränderung der Blutgase und beeinträchtigt vor allem untrainierte Menschen zusätzlich körperlich: „Ein kritisches Mass für einen klinisch bedeutsamen erhöhten Kohlendioxidgehalt im Blut ist individuell verschieden.“ Die sogenannte „Hyperkapnie“ bezeichnet eine Mangelversorgung des Blutes mit Sauerstoff.

Die Publikation der Studie im Ärzteblatt ist wichtig, denn sie verdeutlicht, was viele Menschen seit Monaten empfinden. Sie belegt, dass das dauerhafte Tragen von MNS-Masken gesundheitsschädlich sein kann. Maskenträger sind nicht nur mit Sauerstoffmangel konfrontiert, sondern können sich durch das stundenlange Maske-Tragen mit Bakterien und Schimmelpilzen infizieren. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. 

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