Erstaunliche Doppelmoral: Bundesregierung reiste trotz Klimawandel MEHR (!) mit dem Flugzeug

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Die GroKo, d. h. Regierung, Angestellte, Beamte, ist im Jahr 2019 wieder verstärkt im Flugzeug vereist. 265.823 Einzelflüge seien es gewesen, so die „Welt am Sonntag“ in einem Bericht. Das Bundesumweltministerium hatte dabei eine Anfrage der FDP beantwortet. Besonders verstörend aus Sicht der angeblichen Klimapolitik der Regierung: Die Kurzstreckenflüge wurden um 12 % mehr genutzt als im Jahr zuvor: 204.692 Flüge kamen zusammen.

Die KM-Anzahl auf den Flügen ist von fast 350 Millionen auf 386 Millionen gestiegen. Damit stieg der CO-2-Ausstoß auf 213.942 Tonnen. Als Ausgleich erwarb die Regierung 1,7 Millionen CO-2-Zertifikate, heißt es. Dies schönt zwar die Klimabilanz – allerdings bleibt es bei Flügen, die durchgeführt wurden, die oftmals auch hätten ersetzt werden können. Die Doppelmoral der Politik allerdings ist bestürzend.

Doppelmoral der Politik

Wir erinnern an einen anderen Fall…

Seit Beginn der Legislaturperiode sind die Abgeordneten der Grünen nach einem Bericht der „Bild“ im Jahr 2019 bezogen auf die Zahl der Abgeordneten so viel geflogen wie sonst niemand. Die Zahlen sind ernüchternd, die Begründung ist regelrecht erschütternd, meinen einige Beobachter.

Grüne: Viel geflogen

Die Grünen sind seither insgesamt 1.182mal geflogen. Die Legislaturperiode ist in etwa 650 Tage alt, sodass pro Tag rechnerisch mehr als 1,7 Flüge anfielen. Pro Abgeordnetem sind die Grünen in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 126 mal auf „Einzeldienstreisen“, also nicht in Delegationen, die extra anfallen, geflogen. Dies ist im Vergleich zur Union mit 330 „Einzeldienstreisen“ relativ betrachtet außergewöhnlich viel.

Die Abgeordneten der SPD hatten sich 168 Einzeldienstreisen gegönnt oder verordnet. Immerhin haben sich die Grünen zu dieser Frage erklärt. So sei es die Aufgabe von Abgeordneten, sich umfassend zu informieren. Auf einer „validen“, also geprüften bzw. stimmigen Wissensgrundlage, so diese Redaktion, sei es Aufgabe der Abgeordneten, „parlamentarische Initiativen auf den Weg zu bringen“. Deshalb sei es wichtig, „vor Ort“ mit entsprechenden Fachleuten zu kommunizieren. Die Grünen würden auch „weiterhin jeweils das Erfordernis von Flugreisen kritisch prüfen. Für Dienstreisen per Flugzeug wird eine CO-2-Kompensation“ bezahlt, so ließen die Grünen wissen.

Allerdings beantwortet die Partei damit nicht die Frage, wie sie das selbst formulierte Problem der Vielfliegerei lösen möchte. Als Alternative zum Flugverkehr möchte die Partei offenbar die Bahn stärker genutzt wissen. Dies allerdings scheint offenbar für die Abgeordneten nicht so ohne weiteres möglich zu sein. Denn die Dienstreisen zur Informationsbeschaffung müssten andernfalls offenbar ausfallen, parlamentarische Initiativen unterblieben – oder? So jedenfalls wollen Kritiker die Grünen nicht aus der Kritik entlassen. Auch Auslandsflüge sind auf diese Weise nicht – in dieser Anzahl – zu begründen. Denn Auslandsdienstreisen sind gleichfalls mit der Bahn zu bewältigen. Ebenso Videokonferenzen, für die überhaupt keine Reisen anfallen müssen. Die Doppelmoral ist allerdings kein Zufall, wie Sie hier mit bizarren Fällen lesen….

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