„Grünen“-Studie: E-Autos nur angeblich günstiger als Verbrenner…

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Die aktuelle Klimapolitik hat noch nicht einmal durchgreifend angefangen. Schon geht die Autoindustrie in Deutschland am Stock. Daimler meldete, der E-Mobil-SUV sei eine kaufmännische Enttäuschung. Noch immer kann wohl niemand beschreiben, wie die Gesellschaft bis 2030 sich darauf einstellen sollte, dass nur noch E-Autos „neu“ verkauft werden. In China hat der Staat die Subvention der dortigen E-Mobilität nun heruntergeschraubt. Dennoch lassen sich die „Grünen“ nicht entmutigen. Sie trotzen der E-Mobilität. Dennoch ist die E-Mobilität offenbar das große Thema, mit dem die Grünen dem Klimawandel trotzen wollen. Und die Medien spielen mit:

„Die „Grünen“ haben eine Studie in Auftrag gegeben, die zahlreiche Menschen freuen sollte. Die „Tagesschau“ greift die Ergebnisse dieser Studie – die bezahlt und damit formal gekauft wurde – auf und wirbt damit für die „grüne“ Zukunft.

Reichweite? Kosten? Ein Problem weniger

Die Studie weist demnach auf, dass E-Autos „schon heute oft günstiger“ im Betrieb seien als „vergleichbare Verbrenner“, so zitiert die „Tagesschau“ aus der Studie, die dem Hauptstadtstudio vorliegen würde. Grundlage der Studie sind – Achtung, Statistiker! – sechs Autopaare. Dies seien je ein reines E-Auto und ein Verbrenner, die „bezüglich Größe, Ausstattung und Motorisierung vergleichbar“ seien. Die Fakten wiederum wurden nicht eigens gemessen, sondern „Kosten und technische Angaben beruhen auf der ADAC-Autodatenbank“.

Die Ergebnisse, offensichtlich mehr eine vergleichende Aufstellung der ADAC-Angaben, zeigen, dass etwa „der Käufer eines VW e-Golf gegenüber dem eines Benziners (TSI)“ nach Ablauf von fünf Jahren insgesamt 6.360 Euro sparen würde, sofern die jährliche Fahrleistung sich auf 15.000 Kilometer einstellte. Dies sei begründet durch geringere Fixkosten, durch die niedrigeren Kosten der Werkstatt und die niedrigere Besteuerung des Kraftstoffes. Der BMW i3S würde gegenüber dem BMW2er (Verbrenner) eine Ersparnis von 720 Euro bringen, bei einem Hyundai-Vergleich seien 3.480 Euro zu sparen.

Allerdings rechnet die Studie „mit ein“, dass E-Autos sei Anfang November ein „höherer Umweltbonus“ zustehe. Bei Fahrzeugen bis zu 40.000 Euro Anschaffungskosten werden 6.000 Euro Zuschuss gewährt, bei bis zu 65.000 Euro dann 5.000 Euro.

Allein diese „Mitberechnung“ verfälscht das Ergebnis. Der Bonus wird ohnehin derzeit noch von der EU-Kommission geprüft – und könnte gestrichen werden. Zudem sind die Zuschüsse wiederum eine Milchmädchenrechnung. Einzelne Käufer erhielten Zuschüsse, die Gesamtheit aller Steuerzahler wiederum zahlte genau diesen Zuschuss. Unter dem Strich kann das Ergebnis allenfalls lauten, dass die „first mover“, die also schnell kaufen, hier begünstigt werden. Ein politischer Taschenspielertrick. Wie oft bei den Grünen – lesen Sie hier mehr.

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